Mittwoch, 9. Februar 2011

Warteschleifen-Terror (von www.spiegel.de)

Ihr Anruf ist uns nichtig

 
Callcenter sind die Vorhölle des Kapitalismus: Stundenlang schmoren arme Seelen dort bei munteren Jazzklängen, bis ihnen die Ohren bluten. Das perfide System haben sich die Unternehmen bei altchinesischen Despoten abgeguckt.
Als ich vor dem Münchner Apple Store unlängst eine lange Schlange erblickte, da wurde mir weh ums Herz. Die neuen Pads oder Pods, die es dort gab, interessierten mich zwar nicht. Aber ich wäre auch gerne mal wieder in der Schlange gestanden.
Schlange stehen, was für ein tolles Erlebnis war das! Die Vorfreude, die Gemeinschaft - und das Ziel fest im Blick.
Wegen des technischen Fortschritts ist damit Schluss. Stattdessen hocken wir nun stundenlang alleine in unserer Wohnung - und warten darauf, dass uns die Callcenter-Agentin endlich dran nimmt.

Miese Manieren und noch miesere Musik
Beim Schlangestehen war man wenigstens an der frischen Luft. Callcenter hingegen sind die Vorhölle des Kapitalismus, hier muss jeder früher oder später durch. Beim ersten Mal geht es noch fix, weil es für Neukunden eine Extrahotline gibt, die nach den althergebrachten Prinzipien der Telefonie funktioniert: Man wählt eine Nummer, und jemand hebt ab.
Wer bereits Kunde ist, der hingegen muss sich den Hörer an die Backe drücken, bis er ohnmächtig wird. Und sich außerdem schlechter behandeln lassen als damals bei der Bundespost. Meine Theorie ist, dass all die misanthropischen Grantler und Verhaltensgestörten, die inzwischen nicht einmal mehr Briefmarken am Schalter verkaufen dürfen, in Callcentern eine neue Heimat gefunden haben. Würden normale Menschen so miteinander sprechen?

Ich: Guten Morgen!

Callcenterroboter: Das Gespräch wird abgehört!

Ich: Was? Aber warum? Ich habe mir nichts zuschulden...

Callcenterroboter: Nur zu Trainingszwecken.

Ich: Wer wird denn trainiert? Der Kunde?

Callcenterroboter: Sie haben nichts gegen die Maßnahme, oder? Was zu verbergen?

Ich: Nein, aber könnten wir jetzt zu meinem Anliegen…

Callcenterroboter: Kaum. Die Wartezeit beträgt derzeit 37 Minuten. Und übrigens…

Ich: Was?

Callcenterroboter: "Ihr Anruf ist uns wichtig."

Falsett-Techno und Feel-good-Jazz
Schlimmer als miese Manieren ist freilich das Gedudel. Callcenter-Musik ist stets zu laut und kommt in einer von zwei Ausprägungen daher: Gutgelaunter Jazz, wie man ihn samstags in Einkaufszentren hören kann - oder im Falsett vorgetragener Vollplastiktechno.
Als ich unlängst bei Air Berlin in der Warteschleife hing, lief mir angesichts des Elektrobimmbumms fast das Blut aus dem Hörkanal. Wie ich später herausfand, ist der aktuelle Song jedoch, relativ betrachtet, eine Verbesserung gegenüber jenem Schlager, mit dem die Fluggesellschaft Bittsteller früher quälte:
"Flugzeuge im Bauch / im Blut Kerosin / die Nase im Wind / und den Kunden im Siiinnn."
Da ahnt man, warum an jedem Sitzplatz Kotztüten hängen. Zweck der Musikschleife ist es übrigens nicht, den Kunden zu unterhalten. Sondern ihn zur Aufgabe zu zwingen oder zumindest so windelweich zu trällern, dass er sich in sein Schicksal fügt.

Vorbild Ming-Dynastie

Haben in der Geschichte jemals so viele Menschen so lange schlechter Musik lauschen müssen wie heute? Kaum vorstellbar. Und dennoch: Auch das Callcenter hat ein historisches Vorbild.
Es ist dem altchinesischen Petitionssystem der Ming-Dynastie nicht unähnlich. Damals konnte jeder noch so unbedeutende Untertan nach Peking pilgern, um am Kaiserlichen Hof sein Anliegen vorzubringen.
Da kniete man dann wegen seiner ungerechten Reisfeld-Parzellierung zunächst ein paar Wochen vor der Verbotenen Stadt herum und musste sich derweil von fliegenden Händlern beschwatzen lassen.
Ob es Musik gab, ist nicht überliefert, aber Klappe halten war Pflicht. Wenn man trotzdem mit jemandem sprach, wurde alles von einem Beamten des kaiserlichen Geheimdiensts mitgeschrieben, zu Trainingszwecken.
Irgendwann bequemte sich dann ein übelgelaunter Inbound-Mandarin, einem die Prüfung des vorgebrachten Anliegens in Aussicht zu stellen.
Vermutlich verneigte er sich dabei, die Hände in seine Robe gefaltet, und sagte lächelnd: "Ihre Petition ist dem Kaiser wichtig. Der nächste freie Audienztermin ist für Sie reserviert."
Hatten auch Sie ein mieses Serviceerlebnis? Dann schreiben Sie an warteschleife@spiegel.de

=> Dabei wäre es ja so einfach!  Wenn man bedenkt, wieviel Marketinggeld Telecommunternehmen für Neukundengewinnung ausgegeben, dabei müssten sie nur die bestehenden Kunden; oder die Interessenten, welche die Infoline anrufen richtig bedienen!

Dienstag, 25. Januar 2011

"Ihr Anruf ist uns wichtig, bleiben Sie am Apparat, während wir Sie ignorieren!"

Tagesanzeiger Online:

Quiz: Welche Firma spielt welche Musik?

Von Samira Zingaro. Aktualisiert um 12:15 Uhr

Quiz: Lieder in der Warteschlaufe

Frage 1 von 9:

Abbas Hit «I have a dream» gehört zu...
...Hüssy Keller Elektro, Zürich
...Kuoni Reisen
...Edipresse Group
...Tamedia


«Wir verbinden Sie sogleich mit dem nächsten freien Kundenberater»: Callcenter.

[Alt-Text]
Sie treibt Ungeduldige dazu, den Bürostuhl mit den Füssen zu traktieren. Auf das Pult zu trommeln. Sich ins Hinterteil des Kugelschreibers zu verbeissen. Und Unternehmen zu verdammen. Die Warteschlaufe am Telefon verlangt von uns Kunden Ausdauer und Optimismus. Zwar bemühen sich viele Firmen heute um mehr Effizienz. Doch kaum rebelliert ein isländischer Vulkan, tobt ein Schneesturm über den Flughäfen oder streicht Gesundheitsminister Didier Burkhalter den Zustupf für Sehhilfen aus der Grundversicherung, glühen die Drähte zu den telefonischen Beratern. Dann heisst es: «Bleiben Sie am Apparat. Im Moment sind leider alle unsere Mitarbeiter besetzt.»
In solchen Momenten braucht es schon sehr gute Musik, um Anrufende sanftmütig zu stimmen. Statt uns reflexartig über die Warteschlaufe aufzuregen, haben wir an dieser Stelle für einmal genau hingehört. Zehn Lieder, zehn Unternehmen. Finden Sie heraus, welcher Betrieb am Telefon welche Visitenkarte zückt.

Lästige Tastenkombinationen
Zum Schluss ein kleiner Tipp: Warten Sie nicht die unsägliche Aufzählung «Für Rechnungsfragen drücken Sie die Eins, für Fragen zu Ihrem Abonnement drücken Sie die Zwei . . .» ab. Schneller gehts oft, wenn Sie irgendeine Zahlenfolge eintippen. Dann heisst es: «Ihre Tastenkombination konnte nicht erkannt werden. Wir verbinden Sie sogleich mit dem nächsten freien Kundenberater.» Et voilà. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 25.01.2011, 11:27 Uhr

Mittwoch, 28. Juli 2010

Nein!! Was, wenn ich keinen Termin kriege.......

.......kein Problem! Es kommt einfach nicht darauf an! Ich kann auch mit einem anderen Unternehmen einen Abschluss (oder Termin) unterzeichnen!

Das neue Buch von Jim Camp: "NEIN die ultimative Verhandlingstechnik für Jedermann" trifft es genau auf den Punkt!

Klar: man will bei jedem Termin, bei jedem Akquisegespräch, bei jeder Offerte oder bei jeder Verhandlung gewinnen! Abschliessen! Verkaufen! Um jeden Preis! Aber das ist erstens unmöglich und zweitens überhaupt nicht nötig! Wir wollen ja  vielleicht gar nicht jeden Kunden! Wie sagt es Steve Jobs bei der aktuellen iPhone4 «Antennagate» Diskussion? Zitat:” Apple liebt seine Käufer. Und wir arbeiten uns für sie den Hintern wund.” Aber: "Wer immer noch nicht zufrieden ist und das iPhone4, bis zu 30 Tage nach dem Kauf zurückbringt erhält den vollen Kaufpreis zurückerstattet." 

...... Wir bieten Dir die bestmögliche Dienstleistung, das bestmögliche Produkt; aber wenn Du, lieber Kunde das nicht willst, oder nicht damit einverstanden bist: dann geben wir Dir Dein Geld zurück oder treten vom Auftrag zurück! Oder auch: wenn unser Angebot für Dich und Deine Firma keinen Nutzen, keinen Wert erzielt, dann müssen wir auch keinen Termin zusammen vereinbaren! Nein sagen können! ;-)

Wenn Du das nächste mal eine Sendung über Raubtiere im Fernsehen siehst, dann schaue bei den Jagdszenen genau hin. Es gibt immer eine oder zwei Situationen, in denen der Löwe nicht erfolgreich ist. Das Szenario ist immer dasselbe: Der Jäger nähert sich der Antilope immer mehr, fällt dann etwas zurück - und gibt sofort auf. Sobald die Entfernung zur Beute grösser wird, macht sich der Jäger aus dem Staub. Er würde seine Energie nie für eine bereits verlorene Sache verschwenden! Er wendet sich ab weil es nicht schlimm ist, denn es gibt noch genügend  andere Beutetiere!

Ein "Nein" oder eine Absage ist nicht schlimm. Es gibt immer wieder neue Opportunitys, Chancen, Termine, Aufträge! Mit dieser Einstellung fällst Du nicht in die "Bedürftigkeitsfalle". Du willst zwar diesen Auftrag, aber Du brauchst ihn nicht um jeden Preis! Das stärkst Deine Verhandlungsposition und auch Dein Selbstbewusstsein. Nachzulesen hier:


 

Mittwoch, 31. März 2010

Der durchschnittliche Topmanager heißt Michael Müller

Laut einer aktuellen Auswertung von einer Million Führungskräften in der Hoppenstedt Firmendatenbank heißt der durchschnittliche Topmanager Michael Müller oder Sabine Schmidt.

Wir haben aktuell einen Blick auf die häufigsten Vor- und Nachnamen in der ersten und zweiten Führungsebene deutscher Unternehmen geworfen. Anlass ist der einmillionste Eintrag in der Hoppenstedt Firmendatenbank. Bei den Männern sind Michael, Thomas und Peter die häufigsten Vornamen in deutschen Chefetagen. Bei den Frauen, die nach wie vor deutlich seltener im Top-Management zu finden sind, kommen Sabine, Petra und Andrea am häufigsten vor. Die häufigsten Nachnamen sind Müller, Schmidt und Schneider.

Die aufgestellte Liste der häufigsten Vor- und Nachnamen deckt sich dabei im Wesentlichen mit der Verteilung dieser Namen in der Gesamtbevölkerung. Zwar verzeichnet die Datenbank mehr als 21.000 verschiedene Vornamen – von Aagaard bis Züleyha – aber allein auf die häufigsten 180 Namen entfallen zusammen schon 700.000 Treffer.

Die 10 häufigsten Namen im Überblick


Männliche Vornamen Weibliche Vornamen
Michael 24.848
Thomas 24.305
Peter 21.624
Andreas 16.793
Wolfgang 16.129
Jürgen 15.926
Klaus 14.349
Frank 13.453
Stefan 11.299
Bernd 11.120
Sabine 3.911
Petra 3.830
Andrea 3.204
Claudia 3.076
Monika 2.972
Susanne 2.839
Gabriele 2.773
Birgit 2.689
Karin 2.638
Brigitte 2.389

Nachnamen
Müller 7.509
Schmidt 5.640
Schneider 3.693
Fischer 3.205
Meyer 2.808
Weber 2.659
Wagner 2.391
Becker 2.343
Bauer 2.018
Schäfer 1.986


Die Liste der häufigsten 100 Namen (Vornamen und Nachnamen) haben wir Ihnen anbei als pdf in diesen Link gestellt:

Liste der häufigsten 100 Namen

In dieser pdf finden Sie auch die Verteilung der 10 häufigsten Vornamen nach Altersgruppen. Obwohl Führungskräfte am häufigsten zwischen 41 und 50 Jahre alt sind, kann man doch erkennen, dass der Manager Wolfgang älter ist als beispielsweise Stefan oder Andreas.

Quelle: www.hoppenstedt.de

Montag, 8. Februar 2010

14 Managementprinzipien des Toyota - Way`s!


Auch wenn man bei den aktuellen Rückrufaktionen des japanischen Autoherstellers nicht gerade von Branchenprimus sprechen kann, so ist Toyota aktuell doch der grösste Autohersteller der Welt. Die haben  also nicht alles falsch gemacht. Im Buch: "Der Toyota Weg" hat der Autor, Jeffry K Liker, Ph.D. University of Michgan, die 14 Managementprinzipen des Branchenleaders aufgegriffen und detailliert zusammengefasst.

Diese Prinzipien gelten meiner Meinung nach für alle Branchen und auch für die Gewinnung neuer Kunden!


PS: Das Prinzip, welches bei den aktuellen Qualitätsproblemen wahrscheinlich "missachtet" wurde, ist das Prinzip 8: "Setzen Sie nur zuverlässige, gründlich getestete Technologien ein, die den Menschen und Prozessen dienen" 

Die 14 Managementprinzipien des weltweit erfogreichsten Autoherstellers!

Prinzip 1:


Gründen Sie Ihre Managemententscheidungen auf eine langfristige Philosophie, selbst wenn es zu lasten kurzfristiger Gewinnziele geht!

Prinzip 2:

Sorgen Sie für kontinuierliche Prozesse, um Probleme ans Licht zu bringen


Prinzip 3:

Verwenden Sie Pull-Systeme, um Überproduktion zu vermeiden

Prinzip 4:


Sorgen Sie für eine ausgeglichene Produktionsauslastung

Prinzip 5:

Schaffen Sie eine Kultur, die auf Anhieb Qualität ermöglicht, statt einer Kultur der ewigen Nachbesserung

Prinzip 6:

Standardisierte Arbeitsschritte sind die Grundlage für kontinuierliche Verbesserung und die Übertragung von Verantwortung auf die Mitarbeiter

Prinzip 7:

Nutzen Sie visuelle Kontrollen, damit keine Probleme verborgen bleiben

Prinzip 8:

Setzen Sie nur zuverlässige, gründlich getestete Technologien ein, die den Menschen und Prozessen dienen

Prinzip 9:

Entwickeln Sie Führungskräfte, die alle Arbeitsabläufe genau kennen und verstehen, die die Unternehmensphilosophie vorleben und sie anderen vermitteln

Prinzip 10

Entwickeln Sie herausragende Mitarbeiter und Teams, die der Unternehmensphilosophie folgen

Prinzp 11:

Respektieren Sie Ihr ausgedehntes Netz an Geschäftspartnern und Zulieferern, indem Sie sie fordern und dabei unterstützen, sich zu verbessern

Prinzip 12:

Machen Sie sich selbst ein Bild von der Situation, um sie umfassend zu verstehen (genchi genbutsu)

Prinzip 13:

Treffen Sie Entscheidungen mit Bedacht und nach dem Konsenprinzip. Wägen Sie alle Alternativen sorgfältig ab, aber setzen Sie die getroffenen Entscheidungen zügig um.

Prinzip 14:


Machen Sie aus Ihrem Unternehmen durch unermüdliche Reflexion (hansei) und kontinuirliche Verbessung (kaizen) eine wahrhaft lernende Organisation

 Für eine tiefgreifende Lektüre des Themas:  Der Toyota Weg bei Amazon

Montag, 4. Januar 2010

Warum wir kaufen, was wir kaufen - BUY-OLOGY von Martin Lindstrom

Hier noch der Buchtipp, zum vorhergehenden Post. Interessant, was all die täglichen Marketing- und Werbebotschaften in unseren Hirnen auslösen; oder eben nicht.



Warum wir kaufen, was wir kaufen
Übersetzt von Brigitte Hilgner
Was wissen wir eigentlich wirklich darüber, warum wir kaufen, was wir kaufen? Niemand hat bisher erschlossen, was genau in unserem Gehirn passiert, wenn wir Kaufentscheidungen treffen – der Marketingguru Martin Lindstrom ändert das jetzt. In seinem Bestseller »Buyology«, der in 25 Sprachen übersetzt wurde, präsentiert der gebürtige Däne die faszinierenden Ergebnisse seiner revolutionären Neuromarketingstudie, in der er erstmals die unmittelbare Wirkung von Marketing auf das menschliche Gehirn untersucht. Er zeigt, was selbst die raffiniertesten Unternehmen, Werbemacher und Marketer noch nicht über unsere Kaufgedanken wissen, räumt mit den gängigen Vorurteilen über unser Kaufverhalten auf und liefert uns spannende Erkenntnisse über die Beeinflussung unserer Entscheidungen, unser Kaufverhalten und letztlich uns selbst.

Martin Lindstrom
Martin Lindstrom, Jahrgang 1971, ist ein international anerkannter Experte im Bereich Markenbildung. Mit nur zwölf Jahren gründete er seine eigene Werbeagentur und legte damit den Grundstein für seine steile Karriere, die ihn zu einem der bekanntesten Marketinggurus der Welt machte. Zu seinen Klienten zählen die Walt Disney Company, Nestlé, LEGO, American Express, Mercedes-Benz, McDonald’s und Microsoft.
Viel Spass beim lesen.

Sonntag, 8. November 2009

Erkenntnisse Neuromarketing; das wird nicht allen Männern gefallen....

Warum wir kaufen was wir kaufen!   Weshalb Männer gerne von Supersportwagen und grossen SUV`s träumen!  Die Neurowissenschaft verdeutlicht: Marken sind viel mehr als von auffälligem Design umgebene, erkennbare Produkte.

Spannend: Daimler-Chrysler (trifft auch auf Porsche zu) zeigte zwölf Männern die Bildern von 66 verschiedenen Autos und scannten die Gehirntätigkeit mittels der fMRI. (Magnetresonanztomographie) Die Sportwagen stimulierten eine Gehirnregion, die man gemäss Henrik Walther, einem an der Studie beteiligten Neurowissenschaftler, mit "Belohnung und Verstärkung" in Zusammenhang bringt. Was ist denn für Männer häufig einen grosse "Belohnung und Verstärkung?" Sex!
Genau so wie ein Pfau versucht, mit seinen prachtvollen Schwanzfedern ein Weibchen anzulocken, so schienen die Studienteilnehmer Frauen mit mit schnittigen Sportwagen und deren heulenden Motoren anlocken zu wollen. Walter geht noch einen Schritt weiter und erläutert, dass weibliche Vögel denjenigen Pfau der sich am meisten spreizt, Männchen mit unscheinbarerem Gefieder vorziehen! Weil Länge und Glanz der Pfauenfedern in direktem Verhältnis zu Kraft, Potenz und sozialem Status des Pfaus stehen. (wir sprechen immer noch von der Tierwelt!)

Genau so bevorzugen jedoch auch Frauen Männer mit auffälligen, wendigen Sportwagen oder potenz strotzenden SUV`s: "Wenn ein Lebewesen stark und erfolgreich ist, dann kann es auch Energie auf etwas derart Überflüssiges verwenden", erklärt Walter.

Weitere spannende Informationen im Buch: BUY - OLOGY vom Markenguru Martin Lindstrom.